11. Dezember 2014

Ich tue es doch noch


Für die einen habe ich noch ein junges Alter (44) für andere bin ich schon alt. Egal, jetzt habe ich doch tatsächlich angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Der erste Eintrag ist mit 29. Oktober 2014 datiert und heute hat es acht Einträge. Ob das viel oder wenig ist, weiss ich nicht, ist mir auch egal. Die Einträge in das Tagebuch werden nicht in klassischer Form mit Füllfeder geschrieben, sondern über die Tastatur.

17. September 2014

Nein zum Todesstoss der Milizpolitik

Am 28.September stimmen die Aargauer Stimmbürger über die Volksinitiative der Jungsozialisten (JUSO) "Für die Offenlegung der Politikfinanzierung" ab. "Ja zu mehr Transparenz" heisst der Slogan der JUSO Aargau.

Um was geht es:
Die Initiative (Änderung der Kantonsverfassung) verlangt, dass alle Parteien und sonstige politische Akteure, die sich Abstimmungskämpfen und Wahlen beteiligen, verpflichte, die Finanzierung ihrer Wahl- und Abstimmungskämpfe offenzulegen. Parteien, Gruppierungen, Kampagnenkomitees und Lobbyorganisationen sollen bekannt geben, wer sich in welcher Höhe an ihren Aktivitäten beteiligt hat.

Was bis hierher als sinnvoll klingen mag und durchaus gute Chance für eine Zustimmung hätte - wer ist dann schon in der heutigen Zeit gegen Transparenz - wäre das Ende unserer Milizpolitik.

Im weiteren verlangt die Initiative:
Zum andrem wollen die Initianten die Kandidatinnen und Kandidaten für öffentliche Ämter auf kantonaler Ebene verpflichten, ihre persönliche finanziellen Verhältnisse und Interessen offenzulegen. Dasselbe gilt für Exekutiven und Legislative auf kommunaler Ebene.



Die Folgen:
Es ist in etlichen Gemeinden schon heute sehr schwierig - ja schon bis unmöglich - geeignete Persönlichkeiten zu finden, die sich im Dienste der Öffentlichkeit für ein politisches Amt zur Verfügung stellt. Warum soll sich jemand der seine Freizeit opfert um sich der Gesellschaft zu engagieren, sich finanziell entblössen. Wo bleibt da die Privatsphäre? Was eine Person in einem Amt verdient, ist schon öffentlich. Privat verdientes Geld soll privat bleiben.
Stellen sie sich also vor, sie sind bereit in einer kleineren Gemeinde sich für ein öffentliches Amt (Gemeinderat, GPK, FIKO, etc.) zu kandidieren. Ein Amt übrigens, dass viel - privat aufgewendete - Zeit in Anspruch nimmt. Nun, bevor sie kandidieren dürften, müssten sie gemäss Initiative ihr gesamtes Vermögens und Einkommensverhältnisse der Öffentlichkeit preisgeben müssen.
Kein schöner, ja ein abschreckender Gedanke. Deshalb ein NEIN zum Todesstoss der Milizpolitik.

P.S.:
Noch etwas zur JUSO. Die gleichen Mitglieder haben in der Geri Müller-(#gerigate) Affäre einen strikteren Schutz der Privatsphäre gefordert. (Nota bene verdient Geri Müller 260'000 CHF jährlich als Stadtpräsident und 120'000 CHF als Nationalrat). Dies z.T. völlig zu Recht. Leider vergessen sie diese durchaus lobenswerte Haltung bei ihrer eigenen Juso-Initiative.

13. Februar 2014

Knapp der Katastrophe entkommen

Es gibt so Vornamen, wo ich meinen Eltern sehr dankbar bin, dass sie für mich nicht so einen Vornamen ausgesucht haben. Sorry, aber zum Beispiel Detlef möchte ich nun wirklich nicht heissen.
Bei den Nachnamen kann man ja nichts dafür, auch die Eltern (meistens) nicht.
Es gibt aber Namen, da kann man wirklich sagen, dass der- oder diejenige knapp an einer "Namenskatastrophe" entkommen ist.
Mögt ihr euch noch an die deutsche Skirennfahrerin Regine Mösenlechner erinnern? Okay, sie hat es nicht geschafft, der Katastrophe zu entkommen. Es sei denn sie hat - was zu hoffen ist - inzwischen geheiratet.

Hier aber eine Quicklist von weiteren deutschen Sportlern, die es gerade noch so geschafft haben:

 - Eike Immel (VfB Stuttgart)
 - Hansi Flick (DFB-Elf)
 - Philipp Wollscheid (Bayer Leverkusen)
 - Manfred Marsch (1. FC Nürnberg)
 - Geza Rixer (...)
 - Änis Ben-Hatira (Herta BSC)
 - Albert Canal (...)
 - Alexander Schanz (FC Homburg)
 - Davy Frick (FSV Zwickau)
 - Dusan Tittel ( Slovan Bratislava)
 - Andrea Torno (...)
 - Reinhold Wutte(...)

Gibt es noch weitere? Kennt ihr noch solche...?