17. Oktober 2013

Spende für Nichts

Spende für nichts, Spende ins Schwarze
...Ja, dies kann man tun, wenn man das Projekt - ich sage dem eine Furzidee - eines Badener Studenten unterstützen will.
Sein Ziel: 1 Woche lang, 24 Stunden am Tag die digitalen Werbeflächen am Zürcher Hauptbahnhof schwarz zu schalten, also frei von jeglicher Werbung.
Mehr dazu gibt es im Artikel der Aargauer Zeitung.

Auf der Website wemakeit.ch ist von 13'000 Franken die Rede, die er sammeln will. Auf grosses Echo scheint dieses - aus meiner Sicht dämliche Aktion - Projekt, das sich Insel in der Flut nennt, nicht zu stossen. Es sind erst (Stand heute) 495 Franken zugesagt.
Quelle: Aargauer Zeitung / Keystone

Die Gründe für diese Aktion liegen laut Aussage daran, dass politische Werbung informieren soll und keine Schlacht um Stimmen sein soll. "Ich wünsche mir endlich Ruhe von ewigen Populismus, Ruhe vor der Plakatflut bei Volksinitiativen", schreibt er. Ob die roten 1:12 Fahnen ihn auch stören?

13. Oktober 2013

Spuckattacke

Der Zoo Hasel ist ein Kleinzoo im aargauischem Remigen (nähe Brugg), der eine Mischung einheimischer (Nutz-) und exotischer Wildtiere hält. Vergangenem Samstag statteten meine Familie diesem doch etwas heruntergekommener Zoo einen Besuch ab. Es hat uns sehr überrascht, dass wir über eine Stunde lang die einzigen Besucher waren.
Gleich links neben dem Eingang wird ein schwarzen Panther in einem zu kleinem Zwinger gehalten. Dem Zoobericht des Schweizer Tierschutzes STS ist dies heute nicht mehr artgerecht.  Doch ansonsten ist der Kleinzoo ganz in Ordnung und meine Kids hatten ihren Spass. Auch wenn einem alles etwas schmuddelig vorkommt.

Mit dabei , seit langem wiedermal. meine Kamera.
Nach dem ich dieses Lama mit Popcorn gefüttert hatte, musste ich der Spuckattacke ausweichen und habe es glücklicherweise geschafft.
Popcorn ist im Übrigen, die einzige Verpflegungsmöglichkeit die angeboten wird.




11. Oktober 2013

Hinterbänkler leben gefährlicher

Modernere Pkw bieten im Schnitte ein sehr hohes Mass an Insassensicherheit. Zumindest denen, die vorne auf dem Fahrer- oder Beifahrersitz Platz nehmen. Da gibt es Airbags beinahe von Kopf bis zum Fuss, es gibt Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Kopfstützen, die bei einem Crash Schleudertrauma entgegenwirken und je nach Fahrzeug noch mehr Schutzsysteme.
Doch wie sieht es aus, wenn sie hinten Platz nehmen. Gurten sie sich an, wie es das Gesetzt in der Schweiz vorsieht? Wenn nicht, ertönt dieser lästige Ton (Gurtwarner) Ping...ping...ping...? Nicht, oder?
Es gibt Fahrzeuge, da ist der Gurten hinten als simpler Beckengurt installiert.  Zudem fehlen bei vielen Fahrzeugen in Fond eine Gurtenhöhenverstellung. Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer - wie eben vorne - die dafür sorgen, dass Insassen bei einem Aufprall möglichst schonend, aber effektiv aufgefangen werden.
Der ADAC bemängelt auch, dass die hinteren Kopfstützen oft weiter vom Kopf entfernt sind als bei den Vordersitzen.
Was mich aber am meisten verwundert: Frontairbags wie auf den Vordersitzen die mit die wichtigsten Lebensretter sind, bietet noch kein Autobauer an. Aber Hallo!... Das dürfte doch heutzutage kein Problem sein, so etwas einzubauen. Ebenfalls bietet kein Autohersteller Airbags für die Beine auf den Hintersitzen an. Ausgerechnet dort wo es meistens enger ist. Messungen haben gezeigt, dass bei einem Crash mit Tempo 65km/h bis zu einer Tonne Gewicht auf Hinterbänkler einwirken. Dies kann schwere Verletzungen zur Folge haben.
Über dieses Manko wissen die Hersteller von Sicherheitssysteme.
Vielleicht ändert in Sachen Insassensicherheit für die Hinterbänkler ab 2015 etwas. Dann wenn bei EuroNCAP-Crashtests die Sicherheit auf der Rückbank stärker in den Fokus rücke.