17. Dezember 2013

Links und Rechts und Links und Rechts

Egal, wie ich ticke. Ich lass mich in keine Ecke drängen. Doch, sich zu überlegen, wie viel Wahres an den unterstehenden (satirische) Thesen dran hat, soll erlaubt sein.

Wenn ein Rechter Waffen nicht mag, kauft er keine.
Wenn ein Linker Waffen nicht mag, will er sie verbieten lassen.

Wenn ein Rechter Vegetarier ist, isst er kein Fleisch.
Wenn ein Linker Vegetarier ist, macht er einen Aufstand gegen tierische Proteine.

Wenn ein Rechter schwul ist, geniesst er ganz ruhig sein Leben.
Wenn ein Linker schwul ist, verlangt er von der Gesellschaft, dass sie ihn respektiert.

Wenn ein Rechter seinen Job verliert, überlegt er wie er aus seiner Situation kommen könnte.
Wenn ein Linker seinen Job verliert, klagt er wegen Diskriminierung.

Wenn ein Rechter Fernseh-Diskussionen nicht mag, schaltet er das Gerät ab.
Wenn ein Linker Fernseh-Diskussionen nicht mag, will er die Idioten die Blödsinn erzählen anklagen oder er klagt sie wegen Verleumdung an.

Wenn ein Rechter Nicht-gläubig ist, geht er weder in die Kirche, noch in die Synagoge noch in die Moschee.
Wenn ein Linker Nicht-gläubig ist, will er verbieten, dass in der Öffentlichkeit irgend welche Zeichen von Gott, dem Glauben oder der Religion sichtbar sind.

Wenn ein Rechter krank ist, geht er zum Arzt, kauft seine Medikamente und nimmt sie ein.
Wenn ein Linker krank ist, appelliert er an die nationale Solidarität.

Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, findet der Rechte, dass er die Ärmel hochkrempeln und mehr arbeiten muss.
Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, schimpft der Linke über die bösen Arbeitgeber, die sich die Taschen vollstopfen, das Land ausbeuten und dass die Angestellten die Opfer sind.

14. November 2013

100 Prozent Ökostrom 10 Prozent billiger

Letzthin bekam ich von der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach (EVS) erfreuliche Post. Im Schreiben wird angekündigt, dass die Gemeinde Spreitenbach ab 1. Januar 2014 nur noch
erneuerebare Energie mit dem Herkunftszertifikat "100% Wasserkraft" einkauft und an die Kunden verteilt.
Doch alleine diese erfreuliche Nachricht ist nicht die Einzige. Zugleich wird der Strompreis um 10 Prozent reduziert.

Damit gehört das EVS Schweizweit zu den günstigsten Anbietern.

17. Oktober 2013

Spende für Nichts

Spende für nichts, Spende ins Schwarze
...Ja, dies kann man tun, wenn man das Projekt - ich sage dem eine Furzidee - eines Badener Studenten unterstützen will.
Sein Ziel: 1 Woche lang, 24 Stunden am Tag die digitalen Werbeflächen am Zürcher Hauptbahnhof schwarz zu schalten, also frei von jeglicher Werbung.
Mehr dazu gibt es im Artikel der Aargauer Zeitung.

Auf der Website wemakeit.ch ist von 13'000 Franken die Rede, die er sammeln will. Auf grosses Echo scheint dieses - aus meiner Sicht dämliche Aktion - Projekt, das sich Insel in der Flut nennt, nicht zu stossen. Es sind erst (Stand heute) 495 Franken zugesagt.
Quelle: Aargauer Zeitung / Keystone

Die Gründe für diese Aktion liegen laut Aussage daran, dass politische Werbung informieren soll und keine Schlacht um Stimmen sein soll. "Ich wünsche mir endlich Ruhe von ewigen Populismus, Ruhe vor der Plakatflut bei Volksinitiativen", schreibt er. Ob die roten 1:12 Fahnen ihn auch stören?

13. Oktober 2013

Spuckattacke

Der Zoo Hasel ist ein Kleinzoo im aargauischem Remigen (nähe Brugg), der eine Mischung einheimischer (Nutz-) und exotischer Wildtiere hält. Vergangenem Samstag statteten meine Familie diesem doch etwas heruntergekommener Zoo einen Besuch ab. Es hat uns sehr überrascht, dass wir über eine Stunde lang die einzigen Besucher waren.
Gleich links neben dem Eingang wird ein schwarzen Panther in einem zu kleinem Zwinger gehalten. Dem Zoobericht des Schweizer Tierschutzes STS ist dies heute nicht mehr artgerecht.  Doch ansonsten ist der Kleinzoo ganz in Ordnung und meine Kids hatten ihren Spass. Auch wenn einem alles etwas schmuddelig vorkommt.

Mit dabei , seit langem wiedermal. meine Kamera.
Nach dem ich dieses Lama mit Popcorn gefüttert hatte, musste ich der Spuckattacke ausweichen und habe es glücklicherweise geschafft.
Popcorn ist im Übrigen, die einzige Verpflegungsmöglichkeit die angeboten wird.




11. Oktober 2013

Hinterbänkler leben gefährlicher

Modernere Pkw bieten im Schnitte ein sehr hohes Mass an Insassensicherheit. Zumindest denen, die vorne auf dem Fahrer- oder Beifahrersitz Platz nehmen. Da gibt es Airbags beinahe von Kopf bis zum Fuss, es gibt Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Kopfstützen, die bei einem Crash Schleudertrauma entgegenwirken und je nach Fahrzeug noch mehr Schutzsysteme.
Doch wie sieht es aus, wenn sie hinten Platz nehmen. Gurten sie sich an, wie es das Gesetzt in der Schweiz vorsieht? Wenn nicht, ertönt dieser lästige Ton (Gurtwarner) Ping...ping...ping...? Nicht, oder?
Es gibt Fahrzeuge, da ist der Gurten hinten als simpler Beckengurt installiert.  Zudem fehlen bei vielen Fahrzeugen in Fond eine Gurtenhöhenverstellung. Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer - wie eben vorne - die dafür sorgen, dass Insassen bei einem Aufprall möglichst schonend, aber effektiv aufgefangen werden.
Der ADAC bemängelt auch, dass die hinteren Kopfstützen oft weiter vom Kopf entfernt sind als bei den Vordersitzen.
Was mich aber am meisten verwundert: Frontairbags wie auf den Vordersitzen die mit die wichtigsten Lebensretter sind, bietet noch kein Autobauer an. Aber Hallo!... Das dürfte doch heutzutage kein Problem sein, so etwas einzubauen. Ebenfalls bietet kein Autohersteller Airbags für die Beine auf den Hintersitzen an. Ausgerechnet dort wo es meistens enger ist. Messungen haben gezeigt, dass bei einem Crash mit Tempo 65km/h bis zu einer Tonne Gewicht auf Hinterbänkler einwirken. Dies kann schwere Verletzungen zur Folge haben.
Über dieses Manko wissen die Hersteller von Sicherheitssysteme.
Vielleicht ändert in Sachen Insassensicherheit für die Hinterbänkler ab 2015 etwas. Dann wenn bei EuroNCAP-Crashtests die Sicherheit auf der Rückbank stärker in den Fokus rücke.

28. August 2013

Miteinander reden

Des öfteren wünschenswert
Wer weiss, irgendwann sehnen wir uns danach. Und in den Beschreibungen, zum Beispiel eines Hotels, steht "No wi-fi.

30. Juni 2013

50 Wege ein Bier zu öffnen

Ich bleibe in diesem Blogpost beim Thema Bier.
Sicher war jeder schon in der Situation eine Bierflasche in der Hand zu haben. Man(n) hat Durst, die Bierflasche hat aber keinen Drehverschluss und lässt sich dadurch nicht so leicht öffnen. Was gibt es für Alternativen um endlich an den ersten Schluck Bier zu kommen. Um die Flasche zu öffnen gibt es die Variante mit dem Feuerzeug - dumm nur wenn du Nichtraucher bist - oder die Flasche wird mit dem Flaschenhals und dem Deckel auf eine scharfe Kante gelegt und haut mit der flachen Hand mit einem kräftigen Schlag darauf.
Es gibt aber noch etliche weitere Varianten wie folgendes Video beweist.



10. April 2013

Der Männertraum geht weiter

Ihr erinnert euch doch noch bestimmt, das Ehepaar - nenne wir sie Heineken - führt ihren Gästen die neu bezogene Wohnung vor. Die liebe Frau ihren Freundinnen den begehbaren Kleiderschrank, gefolgt von Weibergekreische. Der Mann seinen mit Bier aufgefüllten begehbaren Kühlschrank, gefolgt vom Männergejohle.



Nun ist das liebe Paar umgezogen, doch leider hat beim Umbau was nicht geklappt was der begehbarer Kühlschrank anbelangt. Denkste! Wir Männer wissen war wir brauchen.




6. April 2013

Er ist wieder da

Was die Dauer anbelangt bis ein Buch zu Ende gelesen ist, so habe ich gegen mein übliches Leserverhalten verstossen. In rund zweieinhalb Monaten ist der letzte Roman "Böser Wolf" schon wieder im Bücherregal gelandet und sammelt keinen Staub mehr auf dem Nachttisch an.
Heute nun, ist die neue Lektüre eingetroffen. Das Buch heisst ER IST WIEDER DA und ist der Debütroman von Timur Vermes.

Beschreibung

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr:Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

Satirisch, Saukomisch und bei allem Lachen bleibt ein Rest Gänsehaut, so die Kritik zum Buch.
Bin gespannt auf da Buch, indem der letzte Satz lautet: "Es war nicht alles schlecht".