19. September 2012

Unterste Schublade

Viel wurde über das Burnout der bestgewählte Nationalrätin der Schweiz, Natalie Rickli (SVP), geschrieben.  Reaktionen darauf folgten in Form von Kommentare in den Onlineausgaben der Zeitungen. Es wurde getwittert was das Zeug hält. Hunderte Kommentare auf Facebook. Und - fast schon altmodisch - jede Menge Leserbriefe. Einer (siehe Foto) ist mir besonders aufgefallen. Und ich finde es beschämend, dass eine Zeitung wie die Aargauer Zeitung - die ich als Abonnement immer noch zu den seriöseren Zeitungen zähle - so eine völlig deplatzierte Meinung abdruckt.


Nachtrag vom 20.09.2012
Der verantwortliche Leserbriefredaktor hatr sich per E-Mail bei mir gmeldet und beadauert seinen Entscheid, diesen Lersebrief zum Druck freigegeben  zu haben.

Nicht nur Sie waren dieser Meinung, gestern haben wir ja unter dem gleichen Titel (Unterste Schublade) vier ähnliche Reaktionen veröffentlicht. Die Leviten gelesen haben mir vor allem zahlreiche Leser, die sich am Leserbrief ebenfalls gestört hatten. In der Tat ist es oft eine Gratwanderung zwischen Zensur und Meinungsfreiheit zu entscheiden. Hier wäre die Zensur besser angebracht gewesen. Freundliche Grüsse
Heinz Härdi

AZ Zeitungen AG
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