19. September 2012

Unterste Schublade

Viel wurde über das Burnout der bestgewählte Nationalrätin der Schweiz, Natalie Rickli (SVP), geschrieben.  Reaktionen darauf folgten in Form von Kommentare in den Onlineausgaben der Zeitungen. Es wurde getwittert was das Zeug hält. Hunderte Kommentare auf Facebook. Und - fast schon altmodisch - jede Menge Leserbriefe. Einer (siehe Foto) ist mir besonders aufgefallen. Und ich finde es beschämend, dass eine Zeitung wie die Aargauer Zeitung - die ich als Abonnement immer noch zu den seriöseren Zeitungen zähle - so eine völlig deplatzierte Meinung abdruckt.


Nachtrag vom 20.09.2012
Der verantwortliche Leserbriefredaktor hatr sich per E-Mail bei mir gmeldet und beadauert seinen Entscheid, diesen Lersebrief zum Druck freigegeben  zu haben.

Nicht nur Sie waren dieser Meinung, gestern haben wir ja unter dem gleichen Titel (Unterste Schublade) vier ähnliche Reaktionen veröffentlicht. Die Leviten gelesen haben mir vor allem zahlreiche Leser, die sich am Leserbrief ebenfalls gestört hatten. In der Tat ist es oft eine Gratwanderung zwischen Zensur und Meinungsfreiheit zu entscheiden. Hier wäre die Zensur besser angebracht gewesen. Freundliche Grüsse
Heinz Härdi

AZ Zeitungen AG
Produzent
az Aargauer Zeitung / Die Nordwestschweiz
Neumattstrasse 1
CH-5001 Aarau

16. September 2012

Ein Bier hat immer Platz

Eine Geschichte, die man bei einem Selbstmanagement-Kurs/Seminar immer wieder liest. Und trotzdem gefällt sie mir immer noch.

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.
Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus.

"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten," Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! 
Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder - Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B... Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in Ihrem Leben:

Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten sie auf Ihre Gesundheit.
Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw. Achten Sie zuerst auf die großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen... Der Rest ist nur Sand."

Nach dem Unterricht nahm einer der Studenten das Glas mit den großen Steinen, den Kieseln und dem Sand - bei dem mittlerweile sogar der Professor zustimmte, dass es voll war - und schüttete ein Glas Bier hinein.
Das Bier füllte den noch verbliebenen Raum im Glas aus; dann war es wirklich voll.

Die Moral von der Geschichte ........ egal wie erfüllt Ihr Leben ist, es ist immer noch Platz für ein Bier.