29. September 2011

Aargauer/in des Jahres

Welche - noch lebende - berühmte Aargauer/innen kennen sie? Wer hätte einen Award als Aargauer/in des Jahres verdient?
René Baumann alias DJ Bobo, Doris Leuthard, Pascale Bruderer oder Diego Begnalio. Ja bestimmt, sie alle hätten den Titel sicher auch verdient.
Doch sagt ihnen der Name Erika Hunziker oder Aldo Steinfeld was? Nein? Mir bis heute auch nicht. Das sind aber Personen die zu den neun Kandidatinnen und Kandidaten für den NAB-Award (NAB = Neue Aargauer Bank) gehören. Nachdem die Jury, bei welcher die Ex Nationalratspräsidentin und jetzige Ständeratkandidatin Pascale Bruderer (SP) das Amt als Jurypräsidentin ausübt, hat im August die Bevölkerung aufgerufen, Kandidaten zu nennen. Über 100 Vorschläge gingen ein. Zur Wahl stehen jetzt noch neun. Bewusst hat man sich nicht auf "Megastars" konzentriert, sondern auf solche Personen, die bisher noch nie im Rampenlicht standen. Sie stammen aus allen Altersschichten, die über längere Zeit hinweg Aussergewöhnlches geleistet haben.
Beispiel Erika Hunziker. Sie hat in 30 Jahren als Hebamme über 4'500 Kinder zur Welt gebracht. Oder Werner Setz. Der ist Fünffacher Solarpreisträger und führender Architekt für Energieeffizientes Bauen. Das Portrait aller Kandidatinnen und Kandidaten gibt es hier.
So ganz ohne "Megastar" ist die Jury dann doch nicht ausgekommen. Der Hochseilartist und Weltrekordinnhaber Freddy Nock zählt auch zur Auswahl. Nicht nur wegen seinen Weltrekorden. Genau so beeindruckend ist sein Engagement für benachteiligte Kinder.


Sind Sie im Kanton Aargau wohnhaft, dann voten doch sie für Ihre Auswahl. Zu Gewinnen gibt es auch noch was. Am 6. November schaffen es die drei Besten in den Final, die NAB-Gala. 1200 Gäste aus allen Bevölkerungsschichten wählen dann (12.Nov.2011) den Aargauer des Jahres.

20. September 2011

Die Deutschen können es am Besten

Ein Pfiff des Schiedsrichters, ein Entscheid: Pennalty! Ein sicheres Tor? Von wegen!
In der laufenden Saison der Axpo Super League wurden von 8 Penaltys 5 verschossen. Eine miserable Quote. Man soll nicht alte Wunden aufkratzen. Aber man kann es bis heute nicht vergessen, das Elfmeterschiessen an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland im Achtelfinale zwischen der Schweiz und der Ukraine. Marco Streller, der die Zunge im Zehntelssekundentakt von Mundwinkel zu Mundwinkel schlug, unvergesslich. Hier nochmals zur Auffrischung.




Aber ich tue Marco Streller Unrecht, denn er war nicht der Einzige, der den Elfmeter kläglich verschossen hatte bei diesem Elfmeterschiessen.
Die Engländer können einem auch stets Leid tun. Kommt es an einer Welt- oder Europameisterschaft zum Elfmeterschiessen, die Engländer gehen fast immer als Verlierer vom Platz. Und dies schon paar Mal gegen die Deutschen. Da gab es schon Tragödien. Ich mag mich noch gut daran erinnern, wie Stuart Pearce den entscheiddenen Elfer verschoss.
Und die deutsche Elf, wie ist es bei ihnen? Die haben immer Glück (wie man im Schweizer Volksmund immer wieder gerne sagt) beim Elfmeterschiessen und gewinnen. Stimmt ja auch, was das Gewinnen anbelangt. Aber ist es wirklich nur Glück?
Nein. Schaut man in den laufenden Meisterschaften der Top-Ligen die Quote der versenkten Elfmeter an, sind die Deutschen Top. Das zeigt in einem Bericht das Intermagazin sport.ch.
  • Schweiz: 5 von 8 verschossen
  • England: 9 von 17 verschossen
  • Italien 4 von 4 versenkt (okay, wären 100%. Aber warten wir mal ab, wenn es dann mehr sind)
  • Deutschland: 15 von 17 versenkt.
Im Weltmeisterland Spanien traf man übrigens bei 5 Penaltys, 3 Mal.
In der Schweizer Super League gibt es momentan nur ein sicherer Penaltyschütze mit einer sehr hohen Trefferquote und der heisst Alex Frei.