23. Juli 2011

Flug SB 6699

Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Captain. Auf der linken Seite sehen sie Spreitenabch.
So oder ähnlich, könnte der Pilot jedesmal seine Passagiere begrüssen wenn sie über das Limmattal zwischen Spreitenbach (AG) und Dietikon (ZH) hinwegdüsen. Doch das tun sie nicht, sie sind dann nämlich noch Mitten mit dem Abflug beschäftigt. Und das ist gut so. Nicht das noch so ein Riesenvogel auf unser Dach stürzt. Zu Hunderte Mal täglich überfliegt ein Jet im Abflug die Häuser von Spreitenbach. Der letzte Flug, der über die Dächer von Spreitenbach fliegt wird bei uns der "Elfi-Flug" genannt. Der fliegt jeweils ziemlich tief und macht einen saumässigen Krach. Es ist dies der LX 288 nach Johannesburg, ZRH ab 22.45. Fast immer mit Verspätung.

Ein Modelflugzeugpilot aus Spreitenbach hat sich was Besonderes einfallen lassen. Er befestigte eine Videokamera an seinem Modellflugzeug und nimmt die Zuschauer mit auf einem Rundflug über Dietikon -Spreitenbach. Im ersten Teil sieht man zwar eher nur das Industriegebiet mit Media Markt, etc von Dietikon und einer der grössten Rangierbahnhof von Europa. Der Rangierbahnhof Limmattal.
Hinterlegt ist das Video im ersten Teil mit dem Song der Schweizer Band 77 Bombay Street mit dem Titel Up In The Sky.
Fasten seat belts und geniessen sie den Flug. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise. Die Kotztüte befindet sich... ach weiss ich wo.


Im zweiten Teil sieht man doch schon einiges Mehr von meinem Wohnort Spreitenbach. Der schöne Dorfteil - der vielen Auswärtigen nicht kennen - ist leider nur ganz im Hintergrund zu erkennen.


Wir hoffen, Sie hatten einen angenehmen Flug und wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt.

1 Kommentar:

Paddy hat gesagt…

Cool, wenn man den eigenen Ort mal von oben sieht. Das Flugzeug in den beiden Clips ist vermutlich nicht optimal, irgendwie scheint der Mühe zu haben mit dem Kameragewicht. Schade auch, dass der Fokus bei den Bildern nach vorne häufig auf dem Flugzeug statt der Landschaft ist. Aber wenigstens hat er Aufnahmen machen können, während ich ja noch weit davon entfernt bin.