7. Juli 2011

Axpo und Greenpeace - Hand in Hand


In den Chefetagen des Stromkonzerns Axpo ist man normalerweise nicht gut darauf gesinnt, wenn das Wort Greenpeace fällt. Immer wieder macht die Umweltorganisation das Tun und Handeln des Stromkonzerns schwieriger als sie es eigentlich gerne vorhaben. Doch für einmal ist alles Anders.
Die Greenpeaceaktivisten und der Stromproduzent gehen eine unkonventionelle Patenschaft ein und machen gemeinsame Sache. Und zwar am derzeit im Bau findende Umweltarena in Spreitenbach. Ich habe schon in einem früheren Blogbeitrag über die Umweltarena geschrieben. Hin und da nehme ich beim Vorbeifahren einen Blick der Baustelle. Heute sind mir viele junge Leute in Orangen T-Shirts aufgefallen. Zuerst dachte ich, das sei die Firmenbekleidung der Baufirmen, welche die Umweltarena errichten. Beim surfen auf der Internetseite von der Umweltarena habe ich erfahren, warum so viele Orangebekleidete junge Leute auf dem Dach herumhantieren.
Rund 100 Axpo-Lernende montieren unter der Anleitung von Jugendsolar by Greenpeace auf dem Dach Solarpanels. So entsteht die grösste in ein Gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage der Schweiz.
Greenpeace schreibt auf ihrer Homepage, dass Axpo so einen ersten kleinen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft mache, dem noch unzählige weitere folgen müssen.
Ein erster kleiner Schritt wäre also getan. Doch, ob Greenpeace und Axpo wirklich "Freunde" werden?

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