25. Juli 2010

Ironman Switzerland

Heute fand zum 14. Mal der Ironam Switzerland in Zürich statt. Zum dritten mal stand ich hinter den Abschrankungen mit Getränke und Esswaren in den Händen und feuerte die Athleten an. 2'222 Athletinnen und Athleten starteten um 7Uhr morgens mit der 3,8 Km Schwimmstrecke in den 23 Grad warmen Zürichsee. Der übrigens um diese Zeit wärmer als die gemessene Lufttemperatur war. Nach dem Schwimmen folgte das 180 Km pedalen auf dem Fahrrad. Ja und wenn dies beendet ist, war noch lange nicht Schluss. Es folgte die Laufstrecke in Marathondistanz, also 42,2 Km.
Gegen die Mittagszeit tauchte ich - heute zum ersten Mal mit der gesamten Familie - unter den Zuschauer auf. Als Standort wählten wir das General Guisain Quai, gleich bei einer der Verpflegungsstationen - "Crazy Station." Dort konnten wir uns auch verpflegen. Aber das ist Nebensache, den viel wichtiger gilt die Verpflegungstation den Triathleten.
Wir waren rechtzeitig dort als die ersten Läufer (Männer) eintrafen und sie anfeuern konnten. Mit grossem Abstand kamen zuerst nur zwei Läufer, darunter der spätere Sieger Ronnie Schildknecht (gewann zum vierten Mal in Serie). Er kam mit einer Zeit von 8 Std. 12Min 40 Sek mit 16 Min. Vorsprung auf den nächsten Athlet in das Ziel. Mit der Zeit waren immer mehr Athletinnen und Athleten auf der Laufstrecke, die rund um das Zürcher Seebecken ging unterwegs. Die schnellste Frau war - einmal mehr - Karin Thürig, die mit 9 Stunden und 4 Sekunden in das Ziel einlief.
Unterdessen war es jetzt gegen Vieruhr Nachmittags. Immer mehr Läuferinnen und Läufer auf der Strecke. Das Leiden in den Gesichter der Sportler war immer besser zu erkennen. Und ja, viele sind noch auf der Laufstrecke - ein paar schon im Ziel angekommen - aber pedalen auf dem Fahrrad tun auch noch einige. Und während dieses Blogeintrag, laufen bestimmt jetzt noch einige Athletinnen und Athleten. So ganz nach dem Motto:
Wenn sie nicht gestorben sind, so laufen...
HOPP HOPP HOPP!!!! gehört auch diesen Athletinnen und Athleten. Den jede und jeder hat der heutig Tag sie an die Grenzen gebracht, einige vielleicht auch darüber hinaus.
Für mich ist jede und jeder, der da mitgemacht hat eine Heldin beziehungsweise ein Ironman.

Die Fotos mit meiner Kamera gibt es hier:

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