27. April 2010

Ein Feuerwerk von Flugverkehr

... oder eben nicht.
Via
klaeuiblog bin ich auf dieses Video gestossen.

Airspace Rebooted from ItoWorld on Vimeo.



Eindrücklich wie man sieht wie der Flugverkehr über Europa wegen der Aschenwolke des Vulkans Eyjafjallajökull fast zu 100 Prozent zum Erliegen kam und nachher wieder sukzessive zu nahm.

25. April 2010

Züri West

Song der Woche 17

Das Bier ist mittlerweile alkoholfrei (gem. BLICK-Interview). Das Rauchen hat er aufgegeben. Doch seine rauchige Stimme bleibt - ist ja auch sein Markenzeichen.
Letzte Woche veröffentlichte Züri West ihr 13. Album, HomeRekords.
Hier der Song Güggu:



Woche 15: Cypress Hill - Rise up / Woche 16: Sido - Sie bleibt

22. April 2010

Weltweit erste CO2-neutrale Grossbaustelle in der Schweiz

Vor rund 40 Jahren wurde in meiner Wohngemeinde Spreitenbach, Kanton Aargau, das erste Einkaufzentrum der Schweiz gebaut. Gemeint ist das heutige Shoppi (früher hiess es noch Shopping Center) gefolgt von einem weiteren Einkaufzentrum, dem TIVOLI. Etwas später folgte die erste IKEA Europas (das alte IKEA-Gebäude, nicht das jetzige), ausserhalb Schwedens. Nun darf Spreitenbach wiederum in den Genuss zu kommen die Ersten zu sein. Diesmal sogar weltweit!
Vorgestern erfolgte der Spatenstich zu einem Gebäude, dass in seiner ganzen Projektphase schon ganz einzigartig ist. Angefangen von Initiant über dir Bauphase bis zum Endprodukt.



Quelle: Aargauer Zeitung

  • Was wird gebaut
Neben dem Einkaufzentrum TIVOLI entsteht bis in Jahr 2012 eine Umwelt-Arena. Was ist eine Umwelt Arena? Das erklärt der Initiant Walter Schmid hier gleich selber und ausführlich.
In der Umwelt-Arena können künftig die Kundinnen und Kunden das weite Spektrum der Umwelttechnik erlebbar machen. Sie werden alle Informationen, Fachberatung und die Produkte selbst finden. Und zwar die effizientesten Geräte und Techniken zur Senkung des Energieverbrauchs. Verkauft werden soll allerdings nichts sondern Ideen vermittelt Die Kunden sollen in der Arena zwischen umweltfreundlichsten Produkten vergleichen können. Mit einem Rating, an dem neutrale Organisationen beteiligt sind, werden diejenigen Produkte ausgewählt, die in der Arena präsentiert werden.
Doch die Umwelt-Arena soll noch mehr sein als eine Plattform für Produkte.
Das Gebäude wird 100 Meter lang, 60 Meter breit und 20 Meter hoch sein. Die Nutzfläche wird 10'000 Quadratmeter betragen, wovon 4000 für Dauerausstellungen geplant ist auf drei Etagen. Dazu kommen 5'000 Quadratmeter für Wechselausstellungen. Im weiteren gibt es:
- Eventarena für 1'000 Personen
- Kongressräume
- Gastronomieanteile
- in den Untergeschossen 500 Parkplätze

Die Initianten rechnen mit rund 600'000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt pro Jahr.

  • Spezielle an der Umwelt-Arena
Die Grundkonstruktion des Gebäudes wird in Beton ausgeführt. Die Dachhaut besteht aus einer Holz-Sandwichkonstruktion. Diese ist weitgehend mit Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen bedeckt und soll so viel Strom liefern, dass es sowohl für den Eigenbedarf der Umwelt-Arena reicht, als auch noch Strom in öffentliche Netz eingespeist werden kann.

  • Wie wird gebaut
Hier wird ganz interessant zu sein, den Bau zu verfolgen. Walter Schmid versprach, dass dies die weltweit erste CO 2-neutrale Baustelle sein wird.
Die Lastwagen fahren mit Pommes-Frites-Öl. Der Strom für die Baukrane wird mit einem darauf montierten Windrad produziert. Und auf den Baucontainern werden Solarzellen montiert.
Bin sehr gespannt darauf, ob und wie das funktionieren kann. Was ist bei Windstille und dann im Herbst/Winter wenn Spreitenbach tagelang bei Windstille unter einer Nebeldecke liegt und die Sonne sich nur wenige Stunden zeigt - wenn überhaupt.
Respekt verdient das ganze Vorhaben und wenn es eintreffen sollte und der Beweis erbracht ist, was man mit umweltfreundlichen Energie alles machen kann, dann ziehe ich meinen Hut.

  • Wer ist der Initiant - Walter Schmid
Walter Schmid ist Bau- und Generalunternehmer.
Ich mag mich noch erinnern. Habe irgendwann Mal im Fernsehen einen Bericht über diese Person geschaut und hatte grossen Respekt wie er seine Projekte erstellt und durchgezogen hat. Und das Wichtigste, es funktioniert.
W.Schmid beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Umwelttechnik. So entwickelte er den Kompogas-Prozess, der heute weltweit in Energiegewinnung aus Biomasse eingesetzt wird. 1998 baute er das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz mit Minergie-Zertifikat.

Der Prospekt mit mehr Infos findet man hier. Oder auf umweltarena.ch.

Ich drücke W. Schmid die Daumen, dass ein weiteres inovatives Projekt ihm gelingen wird.
Und unsere Gemeinde kann stolz darauf sein, dass auf ihren Boden so ein Projekt entsteht. Das Label
"Energie Stadt - Wir sind dabei", hat unsere Gemeinde ja schon. Jetzt hat es sie sich aber erst recht verdient, nicht wahr...

21. April 2010

Hier darf weiter geraucht werden.







Quelle: AZ

Ab dem 1. Mai tritt das Bundesgesetz zum Schutz von Passivrauchen auch im Kanton Aargau in Kraft. Restaurations- und Hotelbetriebe sind als öffentliche zugängliche Räume Gegenstand des Rauchverbots. Doch wie immer. Keine Regel ohne Ausnahme.
Im Artikel 3 steht, dass Restaurantionsbetribe auf Gesuch hin als Raucherlokale bewilligt werden können. Vorausgesetzt, sie sind kleiner als 80 Quadratmeter. Zudem gut belüftet, klar gekennzeichnet und vom Personal arbeitsvertraglich anerkannt. Hier handhabt der Kanton Aargaue also die wenig strengere Variante des vorgeschriebenen Bundesgesetz und setzt nicht wie etliche andere Kantone noch strenger Auflagen hinzu. Und das ist gut so!
Doch, wie weiss ich jetzt - egal ob ich Raucher oder Nichtraucher bin - in welchem Lokal ich rauchen darf, bzw nicht geraucht wird?
Hier hilft die Aargauer Zeitung (AZ) Teil der Mittelland Zeitung. Sie publiziert auf ihrer Homepage eine Liste mit Raucherbeizen, also Lokale wo noch weiterhin geraucht werden darf. Täglich wird sie aktualisiert und mittels Stecknadel auf Googlemaps gekennzeichnet. Die Wirte können sich selber mittels Eintrag ihres Restaurantionsbetrien darin erfassen lassen.
Gute Idee, finde ich. Irgendwie stimmt es mich aber nachdenklich und frage mich, warum das der Kanton (Departement Gesundheit und Soziales) nicht hinkriegt. Oder irgendein Brancheverband wie Gastro Suisse oder Gastroaargau.
Anfangs dieser Woche wurden bereits 75 Gesuche zur Raucherbeiz bewilligt. Und täglich sollen es mehr werden.
Der Raucher und Nichtraucher kann der AZ also dankbar sein, dass sie so ein Dienst aufschaltet und so einen Überblick verschafft.

18. April 2010

Sie bleibt

...Nein nicht die Aschenwolke. Vorläufig zwar schon, doch auch sie wird einmal verblasen sein.
Gemeint ist der Song zur Woche 16: Sido > "Sie bleibt".

Und so langsam fängt es an zu Nerven. Ein Song der einen zum Schmunzeln bringen muss! Alle Lösungsideen bleiben nur Fantasie, es ist auch nicht so einfach seine Freundin "Nachts alleine im Wald auszusetzen’ oder schon mal pro forma, ein Loch im Garten auszuheben falls ihr beim Reden die Luft ausgeht." Nichts scheint zu Funktionieren und alles endet in …

Das soll an dieser Stelle, wie bei jeder guten Geschichte noch nicht vorweggenommen werden. Der Song ist humorvoll und auf ganz eigene Art und Weise charmant. Was man bei ‚Sie Bleibt’ allerdings auf keinen Fall vergessen sollte: "Ist doch alles nur Spass!"


Der Song zur Woche 15 gibt es in der Sidebar. (einfach draufklicken)

16. April 2010

Mord wegen Internet und Facebook

Neulich hat in Wien eine 14 Jährige ihre Mutter mit mehreren Messerstichen getötet. Das Motiv soll das soziale Netzwerk Facebook und Internetsucht gewesen sein. Die Mutter erlegte ihrer Tochter ein Internetverbot auf. Was leider einen tragischen Ausgang nahm.
Wenn ich diesem Junge zuschaue, würde ein Killergameverbot sicherlich gut tun und der Computer sollte für immer entsorgt werden. Aber Vorsicht ist für die Eltern angesagt, wenn sie noch weiter leben wollen.


13. April 2010

Bundesratswahlen 2011

In eineinhalb Jahren finden die nächsten kompletten Bundesratswahlen statt. Vielleicht gibt es ja – ja ich hoffe sogar (Merz und Calmy-Rey) bereits vorher eine neue Vakanz neu zu besetzten. Doch so sicher wie das Amen in der Kirche finden die politischen Geplänkel bereits jetzt – wenn nicht schon früher – in den Wandelhallen des Bundeshauses und natürlich in den Medien statt. So wie heute in einem Artikel der AargauerZeitung (Mittelland Zeitung)
Der Journalist will in drei Szenarien (dazu später)aufzeigen, wie es verhindert werden kann, dass die BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf abgewählt wird. Im Artikel meint der Journalist:
„Das Parlament aber den Bundesrat nach Parteienproporz wählt und die Aussicht für eine Wiederwahl von Widmer-Schlumpf schlecht stehe“
Ja sicher stehen die Chancen auf eine Wiederwahl gerechterweise schlecht, doch hat das Parlament sich in den letzten Jahren an die Stärke der Parteien und somit an Willen der Bevölkerung gehalten? Die Antwort lautet Nein.
Zu Beginn verweist der Artikel darauf, dass 74 Prozent der Bevölkerung Widmer-Schlumpf auch nach 2011 im Bundesrat weiterhin haben will. Die Umfrage hat das welsche Wochenmagazin L’ilustré – eine Art französische Ausgabe der Schweizer Illustrierten – Ende März 2010 durchgeführt!
Zudem wird vermerkt, dass bei den linken Wählern die Zustimmung sogar bei 85 Prozent liege. So so, eine welsche Illustrierte wiederspiegelt die Bevölkerung.
Nun aber zu den drei Szenarien die den Bundesratssitz von Widmer-Schlumpf retten kann.

Szenario 1
Fusion CVP-BDP. Eine solche Allianz brächte der angeschlagenen CVP Wähleranteile und den verloren gegangenen zweiten Bundesratssitz zurück.

Szenario 2
Schon wieder eine vorgeschlagene Fusion. Nämlich zwischen der FDP und der BDP. Die FDP – mit höchster Wahrscheinlichkeit zu den Verlierer zu zählen in den nächsten Wahlen (2011) – könnte so ihren wackligen zweiten Sitz im Bundesrat retten. Das dürfte vorher schon schwieriger als auch schon werden, falls BR Merz vorzeitig zurücktritt.

Szenario 3
Alle gegen die SVP! Und dieses Szenario dürfte leider vielen am besten passen. Auch dem Verfasser des Artikels. So schreibt er:
„Es ist unbestritten, dass die SVP aufgrund ihres Wähleranteils nicht nur einen wie heute, sondern zwei Bundesratssitze zustehen“ Hätten sie genauergenommen nicht sogar drei zu Gute. Weiter im Text: „Wenn die SVP allerdings zu forsch vorgeht oder nicht wählbare Kandidaten präsentiert, könnte sie die die anderen Parteien gegen sich aufbringen".

Geht das schon wieder los mit der Aufforderung an die SVP, dass sie gefälligst wählbare Kandidaten aufzustellen habe. Sonst wird der oder die Kandidat/in nicht gewählt und wir (alle ausser SVP) „produzieren“ eine neue oder wiedergewählte Widmer-Schlumpf.
Es darf angenommen werden, dass die SVP auch in den National- und Ständerartswahlen 2011 (
für deutsche Leser die Parlamentswahlen) Stimmenanteil zulegen wird oder zumindest auf gleich hohem Niveau bleiben wird. Zu den Verlierern dürfte – aus dem jetzigem Zeitpunkt her gesehen – die SP, FDP gehören und wahrscheinlich auch die CVP.

Und so frage ich mich, ob das Parlament dann endlich auf die Stimme des Volkes hören wird oder will. Ob die SP und die CVP den Mut aufbringt, ihre Kandidatin (Widmer-Schlumpf) vier Jahre nach erfüllter Mission – Abwahl von Blocher – ebenfalls abzuwählen darf bezweifelt werden.

Zeitung lesen wird wieder In

Meine Zwillingtöchter haben im Alter von 10 Monaten das Zeitung "lesen" entdeckt. Bei einer kurzen Unaufmerksamkeit robbt die eine quer durchs ganze Wohnzimmer in die Küche und macht sich dann an den Altpapierbehälter. Seite für Seite der gesammelten Zeitungen wird herausgerissen. Kurz bewundert, weggeworfen und dann ran an das Werk mit der nächsten Zeitung.
Das gemeinsame lesen scheint ihnen noch nicht gewillt zu sein. Kaum ist die eine fertig und kehrt - meistens unfreiwillig - zurück, macht sich sogleich die Andere auf den Weg in Richtung Küche.
Das angerichtete Chaos sieht dann (täglich) so aus: