24. April 2009

Pro Sieg eine Ziege



Kanada ist das Mutterland des Eishockeys. Dass die Kanadier besonders Eishockey angefressen sind ist bekannt. Seit die Playoffs mit den Viertelfinalspielen begonnen haben dreht sich alles um den Stanley Cup. So haben das auch die Fans der Vancouver Canucks auf positive Art und Weise zu spüren bekommen.
Die Vancouver Canucks haben sich im Conference Viertelfinal souverän mit 4 zu 0 Siegen gegen die St.Louis Blues eine Runde weiter qualifiziert.

Man kennt ja auch hierzulande den Brauch der Hockeyspieler, dass während den Playoffs der Bart erst rasiert wird, wenn sein Team ausgeschieden ist oder dann bis zum Meistertitel.
Und so haben paar Fans der Canucks sich unterhalten, wer den längsten Playoff-Bart sich wachsen lassen kann. Das war der Ausgangspunkt zum Ziegenbart und schliesslich zur Idee, pro Sieg ihrer Mannschaft eine Ziege einem afrikanischen Dorf zu spenden. Nebenbei - im besten Fall würde das für drei benötigten 16 Siege bis zum erstmaligen Gewinn des Stanley Cups eine Rendite von 16 Ziegen (eine kostet etwa 25 Franken) abwerfen.
Die paar Fans haben die Rechnung allerdings ohne die Medienwirksamkeit ihrer Aktion gemacht.
Über Ziegen-Geschichte wurde nach dem Sieg gegen die Blues von St. Louis auf nhl.com und auf der Clubhomepage berichtet. Mit fatalen Folgen: Beim Verfassen dieses Blogbeitrags wurde auf der offiziellen "Siegen für Ziegen-Homepage" Ziege Nummer 200 verkauft.
Die Initianten sind vom Erfolg ihrer Aktion überwältigt und arbeiten jetzt mit einem Hilfswerk zusammen.

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