30. April 2009

Horrorfilmplakate

Blutig, schrecklich, lächerlich. Viele Plakate für Horrofilme sind so missraten, dass man sich überhaupt nicht fürchten muss. So jedenfalls meint es der Autor in der Rubrik einestages von Spiegel Online.
Die 50 abgebildten Filmplakate gehen bis in die fünfziger Jahren zurück und tragen Titel wie Lebendig gefressen, Grossangriff der Zombies, Die Säge des Todes, etc

29. April 2009

Schweinegrippe-Schutzanzug

Schutzanzug mit Platz für das angewachsene Ringelschwänz'chen.

28. April 2009

Man(n) muss wissen

Mit dem Buch "Papas Schwangerschafts-Kalender" von dem ich hier Woche für Woche ein paar lustig geschriebenen Zeilen berichte, bin ich - wahrscheinlich eher sollte ich - auf das Vater werden vorbereitet sein.
Die Autorin und freischaffende Journalistin Nicole Althaus, Mutter von zwei Töchtern, hat mit ihrem Blogbeitrag auf Mamablog im Tagi-Online meine Gedanken angeregt, ob ich mir noch ein weiteres Buch zu legen soll. Man(n) wird - oder bald - stolzer Vater. Und diese Rolle nimmt man ernst.
Im Blogbeitrag vom 27. April auf Mamablog werden 10 Überlebetipps für werdenden Väter aufgezählt. Die Tipps sind aus dem ersten deutschsprachigen Papa-Lexikon. Verfasst wurde es von Constantin Gillies und hat den Titel Wickelpedia.
So auf den ersten Blick, ist es ähnlich witzig geschrieben wie meine momentane Papa-Lektüre.

24. April 2009

Pro Sieg eine Ziege



Kanada ist das Mutterland des Eishockeys. Dass die Kanadier besonders Eishockey angefressen sind ist bekannt. Seit die Playoffs mit den Viertelfinalspielen begonnen haben dreht sich alles um den Stanley Cup. So haben das auch die Fans der Vancouver Canucks auf positive Art und Weise zu spüren bekommen.
Die Vancouver Canucks haben sich im Conference Viertelfinal souverän mit 4 zu 0 Siegen gegen die St.Louis Blues eine Runde weiter qualifiziert.

Man kennt ja auch hierzulande den Brauch der Hockeyspieler, dass während den Playoffs der Bart erst rasiert wird, wenn sein Team ausgeschieden ist oder dann bis zum Meistertitel.
Und so haben paar Fans der Canucks sich unterhalten, wer den längsten Playoff-Bart sich wachsen lassen kann. Das war der Ausgangspunkt zum Ziegenbart und schliesslich zur Idee, pro Sieg ihrer Mannschaft eine Ziege einem afrikanischen Dorf zu spenden. Nebenbei - im besten Fall würde das für drei benötigten 16 Siege bis zum erstmaligen Gewinn des Stanley Cups eine Rendite von 16 Ziegen (eine kostet etwa 25 Franken) abwerfen.
Die paar Fans haben die Rechnung allerdings ohne die Medienwirksamkeit ihrer Aktion gemacht.
Über Ziegen-Geschichte wurde nach dem Sieg gegen die Blues von St. Louis auf nhl.com und auf der Clubhomepage berichtet. Mit fatalen Folgen: Beim Verfassen dieses Blogbeitrags wurde auf der offiziellen "Siegen für Ziegen-Homepage" Ziege Nummer 200 verkauft.
Die Initianten sind vom Erfolg ihrer Aktion überwältigt und arbeiten jetzt mit einem Hilfswerk zusammen.

23. April 2009

10 Schritte

Papas Schwangerschaftskalender
Woche 26 & 27

Aktuelle Masse der ungeborenen zweieinigen Zwillinge:
30 bis 32 cm gross und 810 bis 802 Gramm schwer.

Meine Frau - ja ab sofort dach jetzt Frau schreiben, wir haben am Grünndonnerstag geheiratet geht seit ein paar Wochen in einen Geburtsvorbereitungskurs. Letzten Freitag war Männerabend angesagt. Nein nicht was man(n) eigentlich unter einem Männerabend versteht. Sondern die Männer der werdenden Mütter waren eingeladen an der 2 1/2 Stunden dauernde Lektion teilzunehmen. Ich muss zugeben, vor Beginn der Lektion war ich ein wenig nervös. Doch die Nervosität legte sich bald. Wir zukünftige Väter haben gelernt, wie wir während der Schwangerschaft unsere Geliebten mit Gymnastikübungen und Entspannungsübungen unterstützen können. Und dann vorallem bei den einsetzenden Wehen. Auch die psychologische Seite, die dann für die Frauen vorallem während und nach der Geburt wichtig ist, wurde geschult.
Was mich auch überzeugte ist, dass mit uns Männer mit leichten Hilfsmitteln ebenfalls Entspannungsübungen praktiziert wurden. Der Sinn dabei war, dass wir am eigenen Körper feststellen konnten, wie schön es ist von einer schweren Last befreit zu werden. Der ganze Abend war ein gelungener Anlass. Chapeau der Therapeutin, die nebenbei als freipraktizierende Hebamme noch arbeitet.
Ob und wie dann das gelernte beim Ernstfall umgesetzt wird, das wird wohl noch in den Sternen stehen. Denn wenn das hoffentlich freudige Ereignis (Geburt) dann soweit ist werden die Nerven noch bei manchen einen Streich spielen. Ob es mich auch trifft?


Zum Schluss der Lektion wurde den Männern noch eine dreiseitige Broschüre verteilt. Die eine Seite hatte den Titel:
"10 Schritte zur erfolgreichen Stillunterstützung durch den Vater"
...und diese (nur den Titel) liste ich hier auf:
  1. Unterstützen und ermutigen Sie ihre Frau zum Stillen
  2. Teilen Sie ihre Frau mit dem Baby(s)
  3. Nehmen Sie am stillen teil, wann immer es Ihnen möglich ist
  4. Seien Sie geduldig und verständnisvoll
  5. Nehmen Sie Ihrer Frau Arbeiten ab
  6. Bewahren Sie Ruhe
  7. Kümmern Sie sich um die Geschwister (falls dies nicht das erste Kind ist)
  8. Streicheln Sie ruhig weiterhin die Brust Ihrer Frau
  9. Seien Sie einfühlsam gegenüber Veränderungen der sexuellen Bedürfnisse Ihrer Partnerin
  10. Bringen Sie nie Babyflaschen, Schnuller oder Ersatzmilch mit nach Hause
Der 10. und letzte Punkt verstehe ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht so genau, warum ich das nie machen soll. Na ja, auch ich werde es vielleicht in rund 13 - 14 Wochen kapieren.

Woche 12 - 25

20. April 2009

Einbürgerungstest

Die Redaktion der Aargauer Zeitung (AZ) hat es am letzten Freitag und Samstag für sehr wichtig empfunden, die Einbürgerungstests im Kanton Aargau unter die Lupe zu nehmen. So wichtig, dass es die Schlagzeilen bis auf die Titelseiten schaffte. Die Journalistin meinte sogar, dass im Kanton Aargau ein Einbürgerungschaos herrsche. Sie kritisierte die anscheinedn vorhandenen riesigen Unterschiede von Gemeinde zu Gemeinde bei den Einbürgerungstests.

Einen Gefallen hat der Artikel unserer Gemeinde sicher nicht getan. So blöd wie die Aargauer Zeitung in diesem Fall auch ist, hat sie alle Fragen mit den richtigen Lösungen des Einbürgerungstests der Gemeinde Spreitenbach abgedruckt. Verständlicherweise ist unser frisch gewählter (seit rund 100 Tagen im Amt) Gemeindeammann über den Artikel in der AZ wütend und enttäuscht. Die Fragen müssen jetzt auf Kosten des Steuerzahlers überarbeitet werden. Und das geht in Falle einer Gemeinde sicher schneller, als das eigentliche Ziel des Artikels. Nämlich eine Vereinheitlichung der Tests im ganzen Kanton. Dem Schreibstil der Journalistin zu Folge dürfte er in Zukunft auch um einiges leichter sein.

Kann mir durchaus vorstellen, dass die AZ am Freitag und Samstag an den Spreitenbacher Kiosks ein sehr gefragter Artikel war. Spreitenbach hat immerhin einen Ausländeranteil von 50 Prozent.

Und das sind die Fragen: (ich publiziere sie ohne Lösungen)

  1. Wann wurde die Eidgenossenschaft gegründet?
  2. Welches waren die drei Gründungskantone?
  3. Erzähle Sie etwas über die Schlacht bei Marignano von 1515. Was waren die Folgen?
  4. Wann marschierten die Franzosen ein und was waren die Folgen?
  5. Wann fand der Wiener Kongess statt? Und was waren die Folgen?
  6. Es sind drei Bundesverfassungen verfasst worden. Wann war das?
  7. Wann wurde das Frauenstimmrecht eingeführt?
  8. Welcher Kanton wurde zuletzt gegründet? Wann war das?
  9. Wann trat die Schweiz der UNO bei?
  10. Wie heissen die Halbkantone der Schweiz?
  11. wie ist der typische Schweizer?
  12. Was isst/hat der typische Schweizer?
  13. Sind Sie in Vereinen, Organisationen oder Kommissionen?
  14. Haben Sie einen Kollegenkreis?
  15. Welche Musikinstrumente sind typisch für die Schweiz?
  16. Was sind typische Schweizer Sportarten?

17. April 2009

Roger Federer's Polterabend

Für alle kam die Meldung am letzten Ostersamstag eher überraschend, als bekannt wurde, dass Roger Federer seine schwangere Freundin Mirka geheiratet hat. Resultat davon - keine Bilder in den Medien.
Noch überraschender war, als ich erfahren habe, dass Roger Federer seinen Polterabend in unserer Gemeinde Spreitenbach gefeiert hat. Und zwar in der Kartbahn Spreitenbach. Als gelegentlicher Gast des Restaurants in der Kartbahn habe ich durch die Geschäftsführerin davon erfahren. Die ganze Party wurde aber ziemlich geheim behalten. Die Anmeldung erfolgte nicht unter Federer's Name.
Bilder de Polterabends kann ich (noch) keine liefern. Habe aber so Gerüchterweise gehört, dass man froh sei, dass sich Roger Federer fürs Tennis entschieden habe und nicht für das Cartfahren.

11. April 2009

9. April 2009

Morgens um drei Uhr

Papas Schwangerschaftskalender
Woche 25

Ein lustiges Buch - passend zu meiner aktuellen Lage - mit dem Titel Papas Schwangerschafts-Kalender habe ich erhalten.
Aus diesem werde ich laufend berichten. Heute ist die 25. Woche und da meint der Autor Kester Schlenz, dass ich in dieser Woche eine kleine Übung machen soll - und die lautet:

Stellen Sie den Wecker auf ein, zwei, drei und vier Uhr nachsts bzw. morgens. Stehen Sie dann jeweils auf, beugen Sie sich über ein imaginäres Kinderbett und säuseln Sie: "Ja was hat denn unser kleines Baby....was hast du dann? Hast Du Hunger? Was hat dann Du.....etc. Und dann rufen Sie laut und extrem hell: "Wwwwäääääääähhhhh Wwwäääääääähhhhhh! Denn so wird in Zukunft die Antwort der Babys aus die Fragen lauten.



Gute Übung. Nur das mit dem Aufstehen?!? Der Autor kann mich mal. Bitte nicht falsch verstehen! Gut finde ich aber, dass sich unsere Nachbaren gleich an das nächtliche Geschrei daran gewöhnen können und in Zukunft auch müssen.

Woche 12 bis 24

6. April 2009

3. April 2009

Papas Schwangerschaftskalender

Woche 24

Unsere Zwillinge sind momentan 27 cm gross und wiegen zwischen 440 und 480 Gramm.
Ein lustiges Buch - passend zu meiner aktuellen Lage - mit dem Titel Papas Schwangerschafts-Kalender habe ich erhalten.
Aus diesem werde ich laufend berichten. Heute ist die 24. Woche und da steht:

Die Kinder hören ziemlich gut und reagieren auf Geräusche. Warum musizieren und singen Sie nicht ein bisschen für die Ungeborenen? Es sieht zwar beknackt aus, wenn Sie vor dem Bauch Ihrer Partnerin herumtanzen und grölen - aber die Kinder werden zufrieden sein.

Sind sie das wirklich wenn ich singe? Na ja... habe da so meine Zweifel.
Aber kurz vor dem AC/DC Konzert vom kommenden Montag kann ich ja ihre CD in den Player legen und dann das Volumen aufdrehen. Und dann gehts los mit dem Gesang: ...Highway to Hell...
Früh übt sich, wer ein Rocker werden will

Woche 12 bis 23

1. April 2009

Für wie dumm haltet uns Beni Thurnheer

Ich schaue gerade unserer Schweizer Fussball Nati zu, wie sie in Genf im WM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien kickt. Beim Verfassen dieses Beitrag steht es aktuell noch 0 : 0. Kommentiert wird das Spiel nicht etwa wie üblich wenn die Nati spielt von Beni Thurnher, sondern von Sascha Ruefer. Über diese Rochade auf dem Kommentatorensessel bin ich eigentlich ganz froh.
Wer auf Beni Thurnher nicht verzichten will oder kann, schaut sich auf SF 1 die Koffershow "Deal or No Deal". Dort tritt heute Beni Thurnher anlässlich der Jubiläumssendung mit dem Koffernummer 8 als Moneygirl auf. Dies aber auch nur, weil er gegen Roman Kirlchsberger sich verzockt hatte.
Der BLICK hat Verbarmen mit Beni und will den Lesern klar machen, dass Beni genau aus diesem aufgezähltem Grund heute Abend nicht live in Genf dabei sein kann. Auch auf Radio Energy Zürich - gehört ja auch dem Ringier-Konzern - hatte Beni Thurnher heute seine Trauer, dass er nicht kommentieren kann, den Hörer live in einem Interview mitgeteilt.

Aber Hallo!
Für wie blöd haltet uns eigentlich Beni? Und der Ringierkonzern und das SF ebenfalls?
Die Sendung Deal or No Deal ist nicht live. Diese Sendung - wie andere Quizshows auch - werden mehrere Tage oder Monate vorher aufgezeichnet. Somit hätte Beni also problemlos in Genf bei der Nati dabei sein können. Aber ist mir schon recht so, dass er es nicht ist.
Unsere Nati führt inzwischen, dank einem Tor in der 20. Minute durch Blaise N'Kufo mit 1 : 0