11. März 2009

225 Atombomben an Bord

Eine so schwere Atomfracht fuhr noch nie über die Weltmeere. In Frankreich sind vor zwei Tagen zwei Frachter mit hochradioaktivem Brennstoff in Richtung Japan ausgelaufen. Laut Greenpeace haben die beiden Frachter genug Plutonium für den Bau von 225 Atombomben an Bord.
An Bord sind britische Sicherheitsleute, und die ganze Fahrt steht unter ständigen Satellitenüberwachung. Die Fahrt startet im nordfranzösischen Hafen Cherbourg. Die Route ist streng geheim! Würden sie die kürzeste Route wählen um nach Japan zu gelangen, würde sie durch den Suezkanal führen. Und was kommt dann?
Genau! Die "Piratenküste" vor Somalia. Studien hätten gezeigt - so Greenpeace - dass ein einziger Artilleriebeschuss durch Terroristen genügen würde, die Schutzwände des Frachters zu durchbrechen und die radioaktive Materie freizusetzen.
Die ganze Fahrt soll übrigens etwa zwei Monate dauern. Was, wenn die Piraten vor Somalia wieder zuschlagen? Besser höre ich auf an ein solches Horrorszenario zu denken. Die Schweiz schickt ja demnächst auch Soldaten vor die somalische Küste. Und wenn die so gut beschützen können wie die Schweizer Gardisten den Papst, kann ich ja beruhigt schlafen.

Pressebericht

Keine Kommentare: