23. Januar 2009

Energieverschwendung


Meine Wohnort - Gemeinde Spreitenbach - hat am 27. November 2007 als 150. Gemeinde das Label "Energiestadt" erteilt bekommen. Das Label Energiestadt ist eine Auszeichnung des Bundesamtes für Energie und des Trägervereins "Label Energiestadt". Dieses Label erhalten Gemeinden, die ausgesuchte energiepolitische Massnahmen realisiert oder beschlossen haben. Der Massnahmekatalog erhält 90 energiepolitische Kriterien in den Bereichen kommunale Gebäude, Entwicklungsplanung/Raumordnung, Mobilität, Versorgung/Entsorgung etc.
Die Bewohnerinnen und Bewohner von Energiestädten sollen dank der nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinde auf vielen Ebenen profitieren können. Wo und wann ist für mich bisher ein Rätsel.

Die Aargauer Zeitung hat nachgeforscht und Gemeindehäuser im Kanton Aargau auf verpuffte Heizkosten mittels Wärmebilder (Infrarotaufnahme) untersucht.
Das Resultat dürfte für die Gemeinde Spreitenbach niederschmetternd gewesen sein. Unser Gemeindehaus (Label = Kriterien Bereich u.a. kommunale Gebäude) schloss am schlechtesten ab.
Na ja, es fragt sich nun, hat sich unsere Gemeinde wirklich das Label Energiestadt verdient?



Ein Experte für Sanierungsmassnahmen meint zum Gemeindehaus Spreitenbach: Abbrechen und neu bauen ist wohl die effizienteste Sanierungsmassnahme.

Müssen wir Einwohner für das nächste Jahr erneut mit einer Steuerfusserhöhung rechnen?

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