7. November 2008

Kündigung per Blog

Des öfteren werden Blogs missbraucht, für was sie eigentlich nicht gedacht sind.
Stewardessen einer australischen Fluggesellschaft schimpfen im firmeneigenen Blog und im Facebook über Passagiere, was schließlich zur Kündigung.

Schlimmer aber die News aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (USA)
Die Firma Tesla Motors stellen Elektroautos her. Die Geschäfte laufen schlecht. Der Firmenchef Elon Musk musste im Oktober bekannt geben, dass das Unternehmen nur noch Barmittel in Höhe von 9 Millionen Dollar zur Verfügung stehen.
Infolge der Finanzkrise scheiterte jüngst eine Investment-Runde, die der Firma Tesla Motors frisches Geld gebracht hätte.

Folglich mussten Kündigungen ausgesprochen werden. Das ist an sich wenig überraschend. Doch wie die Kündigungen ausgesprochen wurden, sorgt indessen Art und Weise für Erstaunen und Kopfschütteln.
Die Angestellten erfuhren von ihrer Kündigung im firmeneigenen Blog. Der Firmenchef verteidigte sein Vorgehen damit, dass er keine andere Wahl gehabt hätte und er spekulativen Medienberichten vorbeugen wollte.
Firmenblog vom Chef Elon Musk

Ist das der Weg der Zukunft?
Ich fühle mich gezwungen in Zukunft unseren Firmenblog genauer zu lesen. Obwohl ich diesen Blog nicht interessant finde und ich mich eigentlich nicht von einer bevorstehende Kündigung fürchten muss.

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