9. Oktober 2008

TOP 10 der dümmsten Doping-Ausreden

Rang 10: Der rumänische Fussballstar erklärte seinen Kokainkonsum folgendermassen: «Ich wollte meine sexuelle Leistung verbessern!»

Rang 9: Justin Gatlin. Der Sprinter wurde 2001 erneut positiv getestet. Seine Entschuldigung für den erhöhten Testosteronwert: Der Masseur habe ihm die Beine mit einer testosteronhaltigen Salbe «positiv massiert». Der Beschuldigte wies die Vorwürfe zurück und Gatlin wurde gesperrt.

Rang 8: Christian Henn (l.). Beim ihm war ein Hausmittel der Schwiegermutter schuld für den erhöhten Testosteronwert. Sie empfahl im einen Kräutertee, welcher seine Zeugungskraft hätte stärken sollen.

Rang 7: Lance Armstrong. 1999 wurden in seinem Blut Kortikoide nachgewiesen. Der US-Amerikaner führte diese Werte auf eine Salbe zurück. Mit dieser habe er sich seinen «Allerwertesten» eingerieben.

Rang 6: 100-m-Olympiasieger und Weltmeister Linford Christie wollte auch nichts von Doping wissen. 1999 wurde er im Alter von 39 (!) Jahren positiv auf Nandrolon getestet. Der Engländer meinte: «Ich habe nur Avocados gegessen.»

Rang 5: Gilberto Simoni. Spuren von Kokain habe man bei ihm nur gefunden, weil er Bonbons aus Peru naschte, welche in Kokablättern eingepackt waren. Diese hatte ihm übrigens seine Mutter aus Peru geschickt. Beim zweiten positiven Fall 2002 war es der Tee, welcher er von seiner Tante bekam.

Rang 4: Frank Vandenbroucke. In seinem Haus wurde 2002 das Asthmamittel Clenbuterol sichergestellt, das in übermässigen Dosen eine anabole Wirkung entfaltet. Dieses sei aber nicht etwa für ihn gewesen, sondern für seinen Hund. Dieser habe Asthma erklärte der Belgier. In einem Buch räumte Vandenbroucke das Doping später selbst ein.

Rang 3: Dieter Baumann. Die Mundhygiene wurde dem Leichtathleten zum Verhängnis. Zweimal waren seine Nandrolon-Werte im Jahr 1999 erhöht. In einer von ihm benutzten Zahnpasta wurde der Wirkstoff nachgewiesen. Baumann sprach von einem kriminellen Akt und stellte Strafanzeige gegen Unbekannt wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Wer der angebliche Täter war, wurde nie geklärt.

Rang 2: Jan Ullrich. Trotz Trainingspause wurde der Deutsche im Sommer 2002 positiv auf Amphetamine getestet. Seine Erklärung: In einer Disco wurden ihm zwei Pillen angedreht. Er habe es versäumt, Nein zu sagen. Am nächsten Tag war dann die Kontrolle.

Rang 1: Tyler Hamilton. Geradezu spektakulär war seine Erklärung nach dem Dopingbefund bei der Vuelta 2004. Die fremden Blutzellen in seinem Körper würden von den Stammzellen eines noch vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders sein.

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