1. Oktober 2008

Fatale Offenheit

Ihre persönlichen Daten und intime Details haben im Internet nichts zu suchen.
Diese Warnung wird einem immer und wieder unter die Nase gerieben.
Betrachtet man die Studie der deutschen Fernsehsender ARD und ZDF widerfahrt man, dass rund 50 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sich regelmässig in privaten Netzwerken, wie Bsp. Facebook aktiv sind. Fast jeder zweite dieser Gruppen gibt auf diese Weise laufend persönliche Daten von sich Preis.
Ist es nicht cool und lässig Bilder der letzten Party oder sonstige Saufgelage zu veröffentlichen. Meine Freunde(innen) haben doch - sofern ich will - Anrecht darauf, sich ebenfalls daran zu ergötzen. Oder ich will meine schönste aufgenommene Bilder des letzten Urlaubs zeigen.

Die durchgeführte Studie warnt vor Spanner-Personalchefs. Scheinbar 83 Prozent der Personalverantwortlichen recherchieren in Suchmaschinen und Social Communitys nach ihren Bewerbern. Und sei es viele Jahre später, denn das Internet vergisst nichts.

Ob es zwingender Massen für die Bewerber als Nachteil zu betrachten ist, sei dahingestellt. Vielleicht freuen sich ja die Personalchefs daran, wenn einer ihrer Bewerber oder Bewerberin halb nackt auf einem Foto am Strand zu besichtigen ist. Oder die Chefs haben Kenntnis davon, wer von ihren Mitarbeitern(innen) gerne nach Feierabend mit ihm auf ein Bier geht.

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