15. September 2008

Wir wollen frei sein

Anbei zitiere ich einen Leserbrief, den ich heute gelesen habe.
Der Leser schreibt mir aus den Herzen...
Vorschriften über Vorschriften und immer mehr Verbote drohen uns freie Schweizer.

Ich finde es traurig, dass in unserem «freien Land» immer mehr vorgeschrieben wird. Jeder hat das Gefühl, er müsse den anderen erziehen, ihn vor sich selbst schützen.

Hundehalter brauchen Tests, bevor sie Hunde halten dürfen. Die Liebe zu ihrem Haustier, ihrem Freund reicht nicht aus. Hunde sind nicht böse, sie werden höchstens so gemacht. Sind Eltern in der Lage, ihre Kinder zu lieben und sie richtig zu erziehen? Eine Prüfung würde es zeigen!

Raucher müssen nächstens im stillen Kämmerlein ihrem Laster frönen. Im Restaurant werden sie in den Glaskasten gesperrt, mit Selbstbedienung. Dass man im Speiseraum nicht raucht, ist klar. Unsere Freiheit hört da auf, wo die des Nächsten beginnt.

Wir haben niemandem vorzuschreiben, was für ein Auto er zu fahren hat. Von den Autoherstellern müssen wir aber erwarten, dass sie sauberere Wagen, mit weniger CO2-Ausstoss, fabrizieren. Jeden, dessen Hobby einem nicht passt, zur Kasse zu bitten, ist schäbig und hilft unserer Umwelt nicht. Die Nachbarn haben Ärger, uns nützt es nichts. Also, machen wir die Augen zu, wenn sie nur ein «Meersäuli» haben. Was du nicht willst, dass man dir tut das füg auch keinem andern zu.


Neue Verbote drohen uns demnächst, zumindest versuchen das gewisse politische Kreise.
Das Verbot von Verkauf von alkoholischen Getränke nach 20:00 droht uns als nächstes. Irgendeinmal, wird mir noch vorgeschrieben, was ich zu essen habe.

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