4. September 2008

Auf zum Kampf

Der Situation in Zügen wenn eine einzige Person ein ganzes Abteil (Vier Sitze) mit Gepäckstücken belegt soll der Kampf angesagt werden. Als täglicher Pendler rege ich mich manchmal auch auf, wenn eine einzelne Person in einem Viererabteil sich auf den Sitz zum Durchgang hin setzt. Auf dem gegenüberliegendem Sitz sein Gepäckstück deponiert, auf dem Sitz neben sich - der beim Fenster - seine Jacke deponiert. Mit Glück bleibt vielleicht noch ein freier Sitzplatz zur Verfügung. Doch manchmal wird auch diesem Sitzpolster irgendwas deponiert oder die Füsse werden darauf gelagert. Fragt man nach, ob noch ein Sitz frei ist, erntet man böse Blicke und mit Murren wird vielleicht die Jacke am vorhandenen Hacken aufgehängt.

Die SBB AG will nun dieser Unsitte den Kampf ansagen.
Im Interesse der immer zahlreicheren Passagiere rufen die Zugbegleiter der SBB neuerdings über Lautsprecher dazu auf, Gepäck von den Sitzen zu entfernen und in die vorhandenen Ablagen über den Fenster oder den Raum zwischen den Sitzen zu benützen. Also eigentlich die gleichen Regeln wie sie in einem Flugzeug auch gelten.

Allerdings wird die Durchsage durch den Zugchef nur in sehr gut besetzten Zügen im Pendlerverkehr und an schönen Wochenenden erfolgen. Der Zugchef bestimmt, wann die Durchsage zu erfolgen hat. Er benützt den Lautsprecher oder hilft Platz suchenden Reisenden individuell.
Beim ganzen handelt sich meiner Meinung nach um eine gesellschaftliche Entwicklung. Und diese kann die SBB AG auch nicht rückgängig machen. Heute wollen die Passagiere möglichst auch im Zug ungestört sein und sich individuell einrichten. Darum soll der Zugchef von Fall zu Fall ordnend eingreifen.

Mal schauen, ob in Zukunft diese geplante Massnahmen greifen werden.

Was ist, wenn in Zukunft bei uns solche Zustände herrschen werden wie im folgenden Videobeitrag?

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