29. August 2008

Schneller als Usain Bolt

Noch knapp zwei Stunden dauert es, bis der Dreifache Olympiasieger von Peking und Weltrekordinhaber über die 100- und 200 Meter Distanz, Usian Bolt, im Zürcher Letzigrund am Weltklasse Zürich (Leichtathletikmeeting) am Start steht zum 100 Meter Sprint.
Vielleicht verbessert er sogar seinen Weltrekord von 9,69 Sekunden um einige Hundertstel.

Jeder von euch kann ein Rennen aufnehmen gegen den Jamaikaner und mit viel Übung und Geschick sogar seinen Weltrekord verbessern.
Sein Ausrüster - PUMA - hat ein geniales Game auf ihrer Website aufgeschaltet.
Es ist ganz einfach. Wer auf de Tastatur genug schnell die Pfeiltasten drücken kann, ist dabei.

Hier geht es zum Game

Viel Erfolg!

28. August 2008

Krank im Hirn

Die Stadtzürcher Polizeivorsteherin Esther Mauer (SP) hat heute in einem Radio-Interview auf Radio1 die Teilnehmer des geplanten Botéllon auf schärfste verurteilt. Zu Unrecht wie ich meine.
Sie meint, wer daran teilnehme sei im Hirn krank!

Hören Sie selbst (klickt auf Audikommentar)

Am selben Wochenende wie das geplante Botéllon stattfinden soll, finden in der Stadt Zürich übrigens noch drei weitere bewilligte Grossveranstaltungen statt. Bei zwei davon, das Langstrassenfest und das Dörflifest (im Zürcher Niederdorf) werden also sich auch ein Haufen Leute tummeln, die "im Hirn krank sind".

Liebe Esther Maurer, haben Sie schon daran gedacht, das Burghölzli innert kürze auszubauen. In ihrer Stadt verkehren ja nur psychisch kranke Leute, Nebst ihren eigenen Einwohner - die sicher auch mit (zu viel) Alkoholgehalt an eines der Feste anzutreffen sind - verkehren in ihrer Stadt zum grössten Teil ja nur psychisch kranke Leute.
Und was ist mit all den Prominenten, die an das Leichtathletik-Meeting in das Letzigrund gehen, vom gezeigten Sport überhaupt keine Ahnung haben. Aber Hauptsache, sehen und gesehen werden. Natürlich mit einem Glas Cüpli (Champagnerglas) in der Hand?

27. August 2008

17 Fragen



- Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann "befriedigend" besser als "gut"?
- Ist ein freier Platz zwischen Ständen auf dem Weihnachtsmarkt eigentlich eine Marktlücke?
- Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
- Warum ist einsilbig dreisilbig?
- Was passiert, wenn man sich zweimal halbtot gelacht hat?
- Wer hat bloss die Idee, ein S in das Wort "lispeln" zu stecken?
- Was ist besser, Drei Vierkornbrötchen oder vier Dreikornbrötchen?
- Macht man den Meeresspiegel kaputt, wen man in See sticht?
- Heissen Teigwaren Teigwaren, weil sie vorher Teig waren?
- Darf man in einem Weinkeller auch mal lachen?
- Macht vier plus vier sieben wenn man nicht acht gibt?
- Wenn ich am Strand eine schöne Frau anspreche - die das doof findet - kriege ich dann einen Strandkorb?
- Können Stammgäste überhaupt auf einen grünen Zweig kommen?
- Kommen kleine Leute nach einer Steuererhöhung eigentlich noch an ihr Lenkrad?
- Können Glatzköpfe auch mal eine Glückssträhne haben?
- Darf man mit einem Kugelschreiber auch Würfel oder Pyramide schreiben?
- Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

26. August 2008

Pam will aufs Oktoberfest

Die 41 - Jährige Bawatchnixe Pamela Anderson will am Ende einer Luxusrally vom Mittelmeer bis nach München und dort auf den "Wiesn" am 21. September das Oktoberfest feiern.
Can you hold my beer!

Ich meine, noch so gerne. Wir werden ihr am Festbank ein Plätzchen freihalten. Genügend Mass Bier kann sie gleich an den Platz bringen. Dürfte mit ihrer Oberweite ja kein Problem sein.

Vor 35 Jahren

Eigentlich müsste in meiner Wohngemeinde Spreitenbach heute ein Fest durchgeführt werden. Der beste Steuerzahler - die IKEA - eröffnete vor 35 Jahren ihre erste Filiale ausserhalb Schwedens.Damals war es sozusagen einen Testlauf, um zu sehen, ob das Konzept der Selbstbau-Möbelfirma auch ausserhalb der Landesgrenzen von Schweden ihre Anhänger finden würde. Der Testlauf verlief bekanntlicherweise positiv. Damals war IKEA bereits zum zweitgrössten Möbelhaus der Schweiz avanciert und weltweit wurden rund 50 weitere Filialen eröffnet. Heute ist IKEA in 36 Ländern mit insgesamt 236 Warenhäusern vertreten und die grösste Haushaltmöbelmarke der Welt.Was wäre wohl heute, wenn damals schon nicht jeden Samstag die Besucher zu Tausende in das blau gelbe Möbelhaus strömten und der Testlauf erfolglos geblieben werde.
Übrigens, das vor 35 Jahren eröffnete Möbelhaus in Spreitenbach steht heute vollkommen leer. Die jetzige und grösste IKEA-Filiale der Schweiz befindet sich an einem neuen Standort.

21. August 2008

Zürich ist draussen

Monopoly, 22 neue Städte auf dem World-Spielbrett
Felder wie Zürich Paradeplatz oder Bern Bundesplatz finden in der neusten Version des meistverkauften Familienspiel keinen Platz mehr. Die selbsternannte Weltstadt Zürich ist auf dem Monopoly-World-Spielbrett in die Bedeutungslosigkeit versunken. Dafür haben es Städte wie Gdingen geschafft. Gdingen... noch nie gehört? Zur Erklärung, das ist eine mit 255 000 Einwohner bewohnte Stadt in Polen. Andere Städte wie Riga, Belgrad, Taipei, Kapstadt, Kiew, Vancouever oder die aktuelle Olympiastadt Peking haben es auf das Spielfeld geschafft - Warum?
Zugrunden lag bei der Verteilung der Städte auf dem Spielbrett eine weltweite Online-Abstimmung. Weltweit war der 22. Januar der Starttermin. 68 Städte waren nominiert, aber nur 20 schafften es auf das Spielbrett. Zwei Städte wurden per Wildcard vergeben.
Wir haben aus dem Eurovision Song Contest doch genug Erfahrungen können sammeln, wie schief solche Online-Konstulationen gern herauskommen. Aber um Himmelswillen, warum gelang Gdingen (nochmals: 255 000 Einwohner), was Bern trotz Wildcard misslang, geschweige denn Zürich?
Vielleicht klickt man halt lieber auf Besäufnisportale :-) hehehe. Und so dreht die Realität im Kapitalismus-Monopoly. Ob das nur ein Spiel oder doch ein Spiegel, wird sich vielleicht weisen.

Liebe Zürcherinnen und Zürcher, falls ihr den Untergang eurer Stadt in die Bedeutungslosigkeit nicht verkraften könnt, bleibt ja immer noch die Alternative der Kauf der nationalen Version des Monopolys. Dort ist und bleibt Zürich Paradeplatz das teuerste Feld.

20. August 2008

Ausgepumpt erbrochen

Heute morgen um 07:22 steige ich mit einem frisch gebrautem Kaffee und einem Gipfeli dazu in den Zug ein, der mich auf den Weg zur Arbeit bringt. Nach dem ich einen Sitzplatz erobern konnte nahm ich meine Zeitung - Aargauer Zeitung (AZ) - aus der Tasche und kaum habe ich die Frontseite aufgeschlagen würgte es mir fast den ersten Biss meines Gipfelis wieder aus den Magen in Richtung Hals.
Lieber Bildredaktor der AZ, haben sie kein Mitleid mit ihren vielleicht empfindlichen Lesern, die das Bild auf der Frontseite ansehen müssen, und dabei feststellen, wie gestern am olympischen Triathlon der Männer unser Schweizer Triathlet - Sven Riederer - sich nach dem Zieleinlauf völlig überschöpft übergeben musste. Wenn es immerhin noch zu einer Medaille gereicht hätte, aber Nein, das hatte es ja auch nicht!

Cervelat gerettet

Gute Nachricht heute für alle Grillfreunde, die nicht auf unsere Schweizer Nationalwurst, den Cervelat oder im Basler Dialekt Chlöpfer genannt wird, verzichten können.
Die Cervelat-Krise in der Schweiz scheint sich weiter zu entspannen. Nach dem Importverbot für brasilianische Rinderdärme soll nun die landesweit geschätzte Wurst nun mit Hüllen aus Uruguay, Argentinienn und Paraguay produziert werden.
Tests an der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Liebefeld-Posieux sind positiv verlaufen.


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Ich wünsche einen guten Appetit.

18. August 2008

Die gute Nachricht

Antikörper gegen Spanische Grippe halten ein Leben lang

Noch 90 Jahren nach dem Ausbruch der "Spanische Grippe" finden sich im Blut Überlebender Antikörper gegen das Virus, berichten US-Forscher. Sollte es je zu einer Epidemie mit ähnlichem Virustyp kommen, könnte solche Antikörper therapeutisch genutzt werden. Zur Erinnerung, die Spanische Grippe kostete zwischen 1918 und 1920 mindestens 25 Millionen Menschen das Leben.

15. August 2008

Misstöne vom Minarett

Die Befürworter der Anti-Minarett- Initiative - die im übrigen mit fast 114'000 Unterschriften gemäss Bundeskanzlei formell zu Stande gekommen ist - kriegen nun im weitesten Sinn auch Unterstützung aus der Türkei.Fünfmal am Tag halten sich manche Türken die Ohren zu. Von den Moscheen her rufen die Muezzins zum Gebet. Doch manche tun das so schräg, krächzend und laut, dass ihren Mitbürgern alle fromme Gedanken vergehen.Der viel gelesene Kolumnist Mehmet Barlas meinte kürzlich in einem Kommentar der türkischen Zeitung "Sabah", dass die Muezzine die Mikrofone zur Hand nehmen und den Verstärker bis zum Gehtnichtmehr aufdrehen.Anders als häufig angenommen singen die türkischen Muezzine live, selbst in kleinen Dörfer. Die Zeiten, in denen die Muezzins auf die Balkone ihrer Minaretten kletterten und von dort aus allein mit ihrer Stimme die Gebete ansagten, sind längst vorbei. Jedes noch so kleines Minarett verfügt über mindestens einen Lautsprecher mit Verstärker und Mikrofon. Die meisten Gemeinden legen beim Bau einer neuen Moschee keinen grossen Wert auf hochwertige Verstärkeranlagen, weshalb die Gebetsrufe blechen und völlig verzerrt klingen. Ganz abgesehen, dass nur wenigen Muezzine ihre künstlerische Ausdruckskraft zum Hörgenuss der Bevölkerung erreichen. So mancher Muezzin singt zwar inbrünstig, aber auch furchtbar schlecht.Der Kolumnist brachte das Thema zur Tagesordnung nachdem eine türkische Gesangsdiva die Muezzins kritisiert hatte. Barlas schloss sich der Kritik der Sängerin an und erbte viele zustimmende Leserbriefe.Sollte die Anti -Minarett-Iniative hierzulande abgelehnt werden, dann bitte nur der Bau von Minaretten bewiligen ohne eingebauten Verstärkeranlagen. Und die Muezzine müssten einen Gesangsunterricht besucht haben.

Die gute Nachricht

Die Nachfrage nach Sonnenkollektoren ist auch im ersten Halbjahr 2008 ungebrochen geblieben. Insgesamt wurden 40 000 Quadratmeter Kollektoren verkauft, wie der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie (Swissolar) mitteilte. Dies sind bereits 65 Prozent der Verkäufe des gesamten Jahres 2007.

13. August 2008

Fabian du hast das, was Andere nicht haben


Nach Bronze im Strassenrennen gewann Fabian Cancellara vor wenigen Minuten die Goldmedaillie im Zeitfahren.

BRAVO FABIAN!

Was hat Fabian Cancellara was andere (nicht alle) Schweizer Sportler nicht haben?

Fabian hat eine Winnermentalität. Schon im Vorfeld verkündete er, alles ausser Gold im Zeitfahren sei eine Enttäuschung für ihn.
So eine Einstellung wie er sie hat, sollte Vorbild für die anderen Schweizer Sportler sein.
Was hörte man während dieser Olympiade in Peking schon für Kommentare. Immer hört man von Sportlern und Kommentatorren Zitate wie zum Beispiel:

"Mit einer guten Leistung hat es nicht für das Achtelfinale gereicht"
"Mit Pech trotz guter Leistung ausgeschieden"
" Zufrieden über das Diplom (Ledermedaillie)"
etc.

BRAVO FABIAN, du hast das, was Andere nicht haben.
Hoffe, es ist kein Doping mit ihm Spiel.

7. August 2008

Sujetwahl

Wir haben morgen Abend das Vergnügen in 4 Wahlgängen unser Sujet für die kommende Fasnacht zu bestimmen. Dies kann spannender als eine Bundesratswahl sein.
Sujetvorschläge nehme ich hier gerne entgegen.

6. August 2008

Handy-Abo Blau gelb

Telefonierst Du noch oder sparst du schon?
Das Einrichtungshaus IKEA will neben der Möbelbranche jetzt auch in die Mobilfunkbranche einsteigen. Vorläufig aber erst in Grossbritanien, wo ab kommenden Freitag Besitzer einer Family-Card ein besonders IKEA-Angebot in Zusammenarbeit
T-Mobile UK in Anspruch nehmen können.
Das offerierte Prepaid-Abo umfasst mehrere SIM-Karten. Die Familie erhält dann einen gemeinsamen Account und kann sich damit das vorhandene Guthaben teilen.
Alle IKEA-Angestellten in Grossbritanien wurden bereits heute mit SIM-karten und Startguthaben ausgestattet. Laut Angaben von IKEA telefonieren Familien damit um 25 Prozent billiger als mit anderen Anbietern.
Interessant dürfte die Namensbezeichnung sein?
Ein Bett, dass es in IKEA angeboten wird, heisst ja "GUTVIK"
Heissen die SIM-Karten dann SIM(p)SON, VERBINFGUT oder LANGSPREK?
Wie würdet ihr, liebe Leser und Leserinnen es bezeichnen.

Ach ja, muss man die angebotenen SIM-Karten aus den Regalen nehmen und anschliessend zu Hause zusammenbauen?

In Wirklichkeit heisst es Family Mobile
Ob das Family Mobile irgendwann in anderen Ländern angeboten wird, darüber gibt es noch keine Auskunft. Wenn ja, muss eventuell in meiner Wohngemeinde mit einem Ansturm von Handysüchtigen Familien gerechnet werden. Das Einrichtungshaus befindet sich in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung.

Ich glaub mich knutscht ein Elch