4. Juli 2008

Sieben auf einem Streich



Unsere gesamte Landesregierung (7 Bundesräte/in) befindet sich seit gestern und heute auf den traditionellem "Schuelereisli".

Weltweit ist dies einzigartig, aber auch ein Sicherheitsrisiko.
Nicht auszudenken was passieren kann, wenn jemand sich vom Grimms Märchen "Das tapfere Schneiderlein" hat inspirieren lassen und es nachahnt und Sieben auf einen Streich tötet.


In den USA dürfen aus Sicherheitsgründen Präsident und Vizepräsident nie zusammen im gle
ichem Flugzeug sitzen. Ganz im Gegensatz zur Schweiz: Der Gesamtbundesrat reist momentan quer durch die Eidgenossenschaft.
Kennen Terrororganisationen das genannte Märchen? Terroristen könnten also in einem Worst-Case-Szenario auf einen Schlag alle sieben Regierungsmitglieder attackieren. Oder es gibt einen Spinner, der die Blocher-Abwahl immer noch nicht verdaut hat.
Offenbar erfordert die die Sicherheitslage der Schweiz keine speziellen Schutzmassnahmen meint das Bundesamt für Polizei. Vor Wochen - während und vor der EURO - beurteilte man die Sicherheitslage noch ganz anders. Bundesrat (Verteidigungsminister) Samuel Schmid veröffentlichte kurz nach der EURO sogar, dass es während der EURO Hinweise auf eine Attentat gab. Quelle
Ich hoffe, dass unsere gesamte Landesregierung wenn sie auf einmal versammelt ist, mit dem üblichen Personenschutz sicher und gut beschützt ist. Und nicht, dass der Spruch: " Es muss immer zuerst öppis passiere" auch nur ein Spruch bleibt.

Kommentare:

Alexander Müller hat gesagt…

Im Gegensatz zu den USA käme unser Land vorübergehend auch ohne die amtierenden Bundesräte ganz gut zurecht.

Ausserdem gäbe es fähigen Ersatz...z.B. Christoph Blocher, der könnte locker alle 7 amtierenden auf einen Schlag ersetzen.

Dan hat gesagt…

Mit Blocher wäre oder ist die Gefahr eines Attentats hingegen auch wieder um einiges höcher einzustufen.
Wurde er desshalb abgewählt? :-)